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                                                                   V e r m i t t l u n g   v o n   S t i p e n d i e n 

Erfahrungsberichte von Teilnehmern:

Martina Daller (20J.), University of North Dakota , Grand Forks

Wer sich sowohl sportlich als auch persoenlich weiterentwickeln will und neue Erfahrungen sammeln will, der sollte sich die Chance eines Studiums in den USA nicht entgehen lassen Ich war zwar auch etwas skeptisch Deutschland, meine Familie, meine Freunde hinter mir zu lassen und trotz einiger Vorurteile habe ich mich entschlossen diesen Schritt zu machen. Und nach meinen heutigen Erfahrungen bereue ich es auf keinen Fall. Ich geniesse meine Zeit ( auch wenn ich in North Dakota gelandet bin! )

Was man mitbringen sollte:

·        Natuerlich, Spass am Sport und den Willen viel Zeit zu investieren und Einsatz zu zeigen! Den Rest macht das Team.

·        Aufgeschlossenheit den Leuten gegenueber; auch wenn das Englisch vielleicht ein paar Haken hat, nicht verzagen, einfach weiterreden, jeder versucht es einem so leicht wie moeglich zu machen und ist gerne bereit zu verbessern!

·        Ja, und falls jemand auf die Idee kommen sollte nach North Dakota zu gehen: Lange Unterhosen!

Ein normaler Tag an UND sieht folgendermassen aus:

MO, MI, FR:
Es werden 2 Zeiten angeboten, deshalb:
 5.45/ 6.45 aufstehen
6.15/ 7.15 – 7.00/ 8.00 Krafttraining, danach lockeres Schwimmen
7.45/ 8.45 Fruehstueck mit dem Team

DI, DO:
Es werden auch hier 2 Zeiten angeboten:
5.25/ 6.25 aufstehen
5.50/ 6.50 Gymnastik
6.15/ 7.15 – 7.30/45 / 8.30/45 Wasser


Jeden Tag:

9.00 – 15.00 Unterricht (aber keine Angst, im Durchschnitt nur 2- 3 Klassen in     diesem Zeitraum, oder fuer mich Pflicht waehrend dieses Zeitraums: Ein Mittagsschlaf !) ·        12.00 Mittagessen mit Freunden oder Team
15.15 Trockentraining
16.00 –18.00 Wasser
18.30 Essen mit Team
19.30 Zeit fuer die wichtigen Dinge im Leben: Lernen, Telefonieren, „Socialization“, Soaps und Comedy, Schlafen

·        Das Studium duerfte fuer einen deutschen Abiturienten eigentlich uberhaupt kein Problem darstellen, in der Regel gehoeren die internationalen Ausstauschstudenten zu den Besten in den Klassen. Meistens sind die Klassengroessen auch kleiner als an deutschen Universitaeten, daher ist die Kommunikation zwischen Studenten und Professoren auch viel aufgeschlossener.
Wichtig aber hierbei: Fuer Abiturienten besteht die Moeglichkeit sich „credits“ (Punkte fuer einen Abschluss, die man ueber seine ueblichen 4 Collegejahre sammelt) anrechnen zu lassen. Fuer Studierende: Je nach Semester, auf jeden Fall versuchen alle Scheine anerkennen zu lassen, dass erspart viel Aerger im Nachhinein.

Danach wird man dann naemlich als Freshman (1.Jahr College), Sophomore (2.Jahr), Junior (3.Jahr) oder Senior (4.Jahr) eingestuft.

·        Die Schwimmsaison ist kuerzer als in Deutschland. Das Training beginnt langsam im September und die Saisonhoehepunkte sind die Conference- Wettkaempfe im Februar und die Nationals Mitte Maerz. Danach wird Training empfohlen, ist aber keine Pflicht mehr. Also guenstig fuer diejenigen, die bei den Deutschen Meisterschaften schwimmen wollen.

·        Eine ganz neue Erfahrung fuer jeden deutschen Sportler wird der Teamgeist sein, der sich nicht nur im Wasser, sondern auch ausserhalb zeigen wird. Die Amerikaner sind gross „gesellschaftliche Aktivitaeten“ zu organisieren und das foerdert natuerlich den guten Zusammenhalt im Team.

Die Wettkaempfe sind fuer mich jedesmal aufs Neue ein Erlebnis, das jeder mal mitgemacht haben sollte. Also, warum noch zoegern- bewerben!

Maik (23) , Schwimmer , studiert mit einem Sportstipendium an der
Fordham University , NY

Ein Sportstipendium in den USA anzutreten ist , nach meiner Einschaetzung,
eine der interessantesten und erfuellendsten Erfahrungen, die ein Athlet
durchleben kann. Nicht umsonst gelten in den Staaten die vier Collegejahre
als "the time of your life". Neben der sportlichen Entwicklung ist sind es
vor allem die soziale Komponente und der Erlebnischarakter, welche diese
Zeit zu einem unvergesslichen Erlebniss werden lassen.
Allein das Campusleben ermoeglicht eine das Knüpfen einer solchen Vielzahl
von Kontakten wie es bei einem vergleichbaren Studium an einer deutschen
Hochschule kaum moeglich waere.
Im folgenden soll nun ein typischer Tagesablauf dargestellt werden.

5.45 Aufstehen
6.00-6.45 Krafttraining
6.45-8.00 Wasser I
8.30-9.30 Fruehstueck mit dem Team
Kurse von ca. 10- 14 Uhr
15.15-18.00 Wasser II
18.00 Diner mit dem Team
19.00-19.30 Simpsons (Pflicht)
20.00- 22.00 Homework


Schwimmen in einem US--Team ist insbesondere im Bereich Kameradschaft und
Motivation ein Quantensprung. Insbesondere in den Wochen vor dem
Saisonhoehepunkt ist die Anspannung fast mit den Haenden zu greifen. Jeder
Schwimmer ist derart motiviert sein Bestes zu geben, so dass eine
Atmosphaere entsteht in der Bestleistungen zwangslaeufig entstehen.
Im akademischen Bereich sind ebenfalls grosse Differenzen zum deutschen
Bildungssystem auszumachen. So liegen in den meisten Kursen die
Teilnehmerzahlen um die 20, was ein jeder, der einmal ueberfuellte Hoersaele
genossen hat als sehr wohltuend empfinden wird. Des weiteren sind die
Professoren nahezu staendig praesent und zeigen sich dem persoenlichen
Gespraech stets aufgeschlossen. Bibliotheken sind zumeist hervorragend
ausgestattet und verfuegen zudem ueber sehr guten Computer und
Internetzugang.
Die groesste Huerde duerfte die Sprachbarriere darstellen, der Lernstoff
laesst sich im allgemeinen gut bewaltigen, sowie der Athlet seinen Tag
organisiert hat.
Den groessten Gewinn erzielt der Athlet meines Erachtens jedoch im Bereich
der Persoenlichkeitsentfaltung und der Selbstverwirklichung. Daher sollte
jeder Athlet, dem sich diese Moeglichkeit eroeffnet, diese zumindest
ernsthaft in Betracht ziehen.

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